Kursfahrt nach Krakau im Sommer 2010.

marienkirche_krakau

Kurz vor den Sommerferien unternahmen 3 Kurse der Jahrgangsstufe 13 eine Studienfahrt nach Krakau. Die Fahrt ging mit Autobus über Kassel - Leipzig - Dresden - Görlitz - Wroclav (früheres Breslau) nach Krakau in Südpolen.

An Ort und Stelle machten wir zwei Exkursionen nach:

Die ganze Fahr dauerte eine Woche. Wir wohnten in zwei Jugendhotels im südlich der Altstadt gelegenen Kazimierz, dem früheren jüdischen Viertel der Stadt.

Krakau hat mir sehr gut gefallen, es hat den Charme einer italienischen Stadt und da es im Krieg nicht zerstört wurde hat es eine wunderschöne Altstadt. Der Ortsteil Kazimierz ist heute zum Szenenviertel von Krakau geworden mit reichlich Kneipen, Boutiquen, aber auch jüdischen Gedenkstätten, Kirchen und vielen engen Gassen.

Auschwitz hat naturgemäß einen tiefen Eindruck hinterlassen. Uns berichtete ein in Auschwitz eingessener ehemaliger Häftling, der uns einen authentischen Eindruck vom unmenschlichen Lagerleben vermitteln konnte. Den Abschluss bildete das unweit von Auschwitz liegende ehemaliger Vernichtungslager Birkenau, was eigentlich einen noch viel tieferen Eindruck hinterließ.

Ein anderer Höhepunkt war das Salzbergwerksmuseum Wieliczka. Es handelt sich um ein recht anschaulich aufgemachtes Museum, das einen guten Eindruck von der Salzgewinnung hinterließ. Im Bergwerk befindet sich in über 100 Meter Tiefe die unter den Schutz der UNESCO gestellte Kathedrale. Sie wurde von den gläubigen Bergleuten im Laufe der Zeit in das Salzgestein gehauen. Unterwegs zur Kathedrale, dem eigentlichen Höhepunkt dieses Bergwerks befinden sich immer wieder in das Salz gehauene Skulpturen.

In Krakau ist natürlich die an der Weichsel gelegene Wavelsburg und der Rynek, dem Marktplatz mit den Tuchhallen und der Kosciol Mariacki, der wunderschönen Marienkirche.

Hinfahrt nach Krakau:

fahrt nach krakau

 

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