Bildverkleinerung und -vergrößerung

    (Herunterrechnen der Gesamtdateigröße von z.B. 5 Megapixel auf 1,5 Megapixel, nicht zu verwechseln mit dem oben beschriebenen Beschneiden, bei diesem Verfahren bleibt nämlich der Bildinhalt gleich, nur die Dateigröße wird verkleinert, also z.B. wie oben beschrieben, für den Druck oder ein Webfoto angepasst):

    Bildverkleinerungengenerell

    sind nötig, wenn man die Bilder drucken möchte: man kann z.B. Bilder in Word einfügen und sie dann einfach durch Schieben verkleinern, die Druckersoftware rechnet dann die wahre Größe runter auf die benötigte Größe, das hat den Nachteil, dass bei diesem Rechenvorgang Qualität verloren geht, lässt man das mit einer Grafiksoftware herunterrechnen ist der Qualitätsverlust geringer, außerdem ist die Enddatei dann kleiner.

    Webbilder:

    Natürlich kann man, wie eben unter Word beschrieben, auch im Webeditor große Bilder eingeben und durch Schieben verkleinern. Dadurch werden die Bilder aber nicht verkleinert, sondern lediglich in der Bildanzeige kleiner dargestellt. Das bedeutet, dass man dann auf dem Webserver die großen Bilddateien liegen hat. Das hat den Nachteil, dass man dann große Bilddateien auf den Server hochladen muss, was Zeit und Webspace kostet. Dazu kommt, dass derjenige, der sich die Bilder im Web ansieht, jedes Mal die großen Bilddateien herunterladen muss, was viel Zeit kosten und bei der Benutzung eines Modems sehr lange dauern kann, so lange, dass der Webseitenbesucher die Seite u.U. vorzeitig schließt!

    Verkleinern von Einzelbildern:

    Man klickt auf das gewünschte Bild, IrfanView öffnet sich, dann geht man in der Menüzeile auf: Bild – Größe ändern  – es öffnet sich ein neues Fenster,

        

    in dem es verschiedene Optionen einzustellen gibt:

        

     Zunächst sollte man unten links ein Häkchen unter „Proportional“ machen, dann verkleinert IrfanView alle Bilder proportional im gleichen Seitenverhältnis. Auf der Linken Seite kann man jetzt entweder die Größe in Prozent vom Original angeben oder gleich (oben) die gewünschte Pixelanzahl pro Zeile angeben. Egal, ob man zuerst die Breite oder die Höhe eingibt, IrfanView berechnet sofort proportional den anderen Wert. Auf der rechten Seite kann man unter „Standartoptionen“ häufig vorkommende Größen wählen. Unten muss man sich noch für die Methode entscheiden – eine sehr gute Methode ist dazu das Lanczos Filter(es dauert die Neuberechnung damit länger), schließlich klickt man auf OK. Das Bild wird jetzt in der Ansicht in IrfanView verkleinert, das heißt, es muss noch in dieser neuen Größe abgespeichert werden: Datei – Speichern unter – im neuen Fenster wählt man am besten rechts oben „hoch“, indem man den Schieber auf „hoch“ schiebt 8siehe dazu auch weiter oben), gibt einen neuen Dateinamen ein oder lässt das alte Bild mit der neuen Datei überschreiben (Bei Webbildern, wo es auf besonders kleine Dateien ankommt, lohnt es sich evtl. die Qualität niedriger einzustellen. Die Dateigröße wird dann kleiner. Ausprobieren!!).

    Verkleinern im Batchverfahren:

    Will man viele Bilder in der Größe verändern, so wählt man zunächst, wie oben beschrieben, die Thumbnail-Ansicht und markiert dort, wie oben beschrieben, alle Bilder, die im Hoch- bzw. im Querformat vorliegen aus (man muss bedenken, dass Bilder im Hochformat anders verkleinert werden müssen, als solche im Querformat). Sind alle Bilder, die zu verkleinern sind, markiert, geht man in der Menüzeile auf Datei – Batchkonvertierung mit selektierten Bildern – es öffnet sich ein neues Fenster:  

     

    Links im neuen Fenster erscheinen alle selektierten Bilder: Jetzt müssen umfangreichere Einstellungen vorgenommen werden: Unter „Dateityp“ in der rechten Fensterhälfte wählt man „JPG“, unter „Zielverzeichnis“ wählt man den Ordner, in den die verkleinerten Fotos hinein sollen; unter „Arbeite als“ wählt man „Batchkonvertierung“; unter "Zielformat" gibt man "JPG - ..." ein; unter „Optionen“ wählt man, wie oben beschrieben, hohe Qualität;

    macht dann ein Häkchen vor „Spezialoptionen verwenden“ und klickt eben diese anschließend an: Im neuen sich geöffneten Fenster wählt man jetzt die Optionen aus:

      

     Häkchen vor „Größe ändern“; man wählt dann die neue Größe in Pixel bzw. in Prozent vom Original, zuvor muss man aber im Fensterbereich darunter ein Häkchen vor „Proportional“ gesetzt haben und geht dann auf OK; jetzt kann man die Batchkonvertierung vornehmen, indem man im linken Fensterteil oben auf „Start“ klickt;

     

    IrfanView verkleinert jetzt alle vorher markierten Bilder in der gewünschten Art und Weise.

    Bildvergrößerungen:

    Achtung: Auf diese Weise kann man auch Bilder, die zu klein sind, z.B. von Handys, vergrößern. Das funktioniert leider nur in sehr beschränkten Maße, also nur bis zu einer Vergrößerung von weniger als 150% (Ausprobieren!!).

     

    Bildverkleinerungen mit Resize Pictures von Microsoft:

    Muss man Bildverkleinerungen häufiger vornehmen, arbeitet man einfacher mit „Microsoft Risize Pictures“, das man sich von der Microsoftseite kostenlos herunterladen kann, es ist Teil der sog "PowerToys" von Microsoft.

      http://www.microsoft.com/windowsxp/downloads/powertoys/xppowertoys.mspx

    Sie müssen sich die "Imageresizer.Exe - Datei rechts auf der Seite suchen und dann downloaden.Seit geraumer Zeit ist es allerdings nötig, dass man, wenn man sich von der Microsoftseite etwas herunterladen möchte, sein System zuvor "validieren" muss: dazu muss man sich ein kleines Programm von der Microsoftseite herunterladen (funktioniert automatisch!). Dieses Programm sieht dann auf dem eigenen Rechner nach, ob das installierte Windows legal ist und gibt dann erst den Downloadserver von Microsoft frei. Wenn man kein illegales System verwendet, sollte man das ruhig machen, denn diese Prozedur ist jetzt auch nötig, wenn man sein Windows updaten möchte. Hat man den „Picture Reizer“  herunter geladen und installiert gibt es einen neuen Eintrag im Kontextmenü:

     (das Kontextmenü öffnet sich bei einem Rechtklick auf eine Datei, bei Bildern mit dem Namen "Resize Pictures" (Verkleinern von Bildern). Nachdem man die Vorarbeit getan hat, kann man beginnen, die Bilder zu verkleinern: Man öffnet den Explorer und  markiert alle Bilder, die man verkleinern möchte (Strg-Taste gedrückt halten und alle zu markierenden Bilder anklicken. Will man alle Bilder markieren, einfach die Strg-Taste gedrückt halten und Taste "A" drücken - denken Sie aber daran, dass Bilder im Quer- und solche im Hochkantformat anders behandelt werden müssen!) und macht dann auf eines der markierten Bilder einen Rechtsklick – man wählt aus dem Kontextmenü "Resize Pictures" – es öffnet sich ein neues Fenster:

      

     in dem man unter „Select a size“ die neue Größe anwählt oder aber man öffnet das Spezialmenü unter „Advanced“ unten links im Fenster:

     

     Dort sollte man die Optionen „make pictures smaller but not larger“ aktivieren und bei Bedarf auch „Resize the original pictures (don’t create copies)“ aktivieren, es werden dann die Originale im Ordner verkleinert, ansonsten werden verkleinerte Versionen, zusätzlich zu den Originalen, in den Ordner kopiert. Interessant ist auch die Option „Custom“; wird sie aktiviert, kann man eigene Größen für die Bilder eingeben, was wichtig ist, wenn man auch Hochkantbilder verkleinern möchte, die ja zumindest im Web in einer anderen Größe erscheinen müssen als die Bilder im Querformat oder wenn man sog. Thumbnails erzeugen möchte, also kleine Vorschaubildchen z.B in der Größe 50 x 50 Pixel. Anschließend klickt man auf OK und nach kurzer Berechnungszeit hat Windows die Bilder kleiner gerechnet. Die verkleinerten Bilder mit PictureResizer sind von der Dateigröße kleiner, als die von IrfanView herunter gerechneten, was auch für dieses Programm spricht.

    Umbenennen von Bildern:

    Die Kamera gibt zwar jedem Bild einen eindeutigen Namen, aber das sind meist Nummern, mit denen kein Betrachter etwas anfangen kann. Betrachtet man mit IrfanView seine Bilder kann man ihnen gleich ein sinnvollen Namen geben: Dazu drückt man, wenn das umzubenennende Foto geöffnet ist, die Taste F2; es öffnet sich ein neues Fenster:

     

     Hier kann man unter „Neuer Name“, den neuen Namen eintippen (die Erweiterung „JPG“ lässt man bestehen) – OK. Achtung: Kommt z.B. drei Mal der Begriff "Matterhorn" vor, kann man nicht drei Mal diesen Namen vergeben, denn jeder Name muss anders sein, dh. man nennt die Bilder dann besser z.B. "Matterhorn 1", "Matterhorn 2" usw.

                                                                            nächste Seite weiterlesen

    zurück zum Anfang dieser Seite