Mit Photostage können Sie schnell und einfach eine Bilderschau in Form einer Videoschau von Ihren Fotos erstellen. Das Programm brennt am Ende, von dem dann erstellten Film, eine DVD, die Sie dann mit dem, an einen Fernseher angeschlossenen, DVD-Player abspielen können. Photostage kann Fotoshows für den Computer oder andere Medien erstellen.
Laden Sie sich das Programm von folgender Seite herunter:http://www.das-download-archiv.de/software_7191_download_photostage.html . Speichern Sie die ... .exe-Datei, es ist die Installationsdatei. Die … .zip-Datei muss erst entpackt werden, sie ist aber, da kleiner, schneller aus dem Internet herunter geladen.
Installieren Sie das Programm und starten es. Es öffnet sich folgendes Fenster:

Klicken Sie zum Starten auf „Insert slides“. Es öffnet sich der Windowsexplorer. Navigieren Sie zu dem Ordner, von dessen Bildern die Fotoschau erstellt werden soll. Suchen Sie die Bilder, die Sie verwenden möchten aus, indem Sie die Strg-Taste gedrückt halten und auf die gewünschten Bilder mit der linken Maustaste klicken. Möchten Sie alle Bilder des Ordners auswählen, klicken Sie einfach auf eine weiße Stelle in dem Explorerfenster und halten die Strg-Taste gedrückt und drücken dann die Taste „A“. Es werden alle Bilder ausgewählt. Klicken Sie auf „Öffnen“. Es dauert eine Weile und die Timeline (das ist der waagerechte Fensterteil im unteren Hauptfenster mit dem kleinen Filmsymbol an der linken Seite) wird mit den Bildern gefüllt, sie liegen dann der Reihe nach von links nach rechts:



Ist Ihnen das Hauptfenster zu klein, können Sie es in der Größe verändern. Führen Sie den Mauszeiger auf die horizontale Linie unmittelbar über den Zeitangaben über der Timeline. Der Mauszeiger verändert sich in einen senkrechten Doppelpfeil. Klicken Sie mit diesem Doppelpfeil auf diese Linie und Sie können den oberen Fensterteil vergrößern oder verkleinern (verschieben).
Danach gefällt Ihnen vielleicht die Reihenfolge Ihrer Bilder für die Bilderschau noch nicht:
Markieren Sie das Bild, welches Sie in der Timeline an einer anderen Stelle haben möchten, sodass es mit dem grünen Rahmen umgeben ist. Fassen Sie es sodann mit der linken Maustaste und halten die Maustaste gedrückt. Schieben Sie dass Foto in der Timeline an die Stelle, wo Sie es haben möchten und lassen die Maustaste los.
Zum Sortieren der Fotos in der Timeline sind Ihnen vielleicht die Vorschaubilder darin zu klein, dann vergrößern Sie die Timeline genauso, wie es oben für das Vorschauhauptfenster beschrieben ist, bloß dann umgekehrt.
Sie können Ihre Fotos bearbeiten: Klicken Sie auf „More…“ und ein neues Fenster erscheint:


Ist alles so, wie Sie möchten klicken
Sie auf „Apply“ und dann auf „OK“.
halten die Maustaste gedrückt und
schieben den Mauszeiger soweit, bis Sie die gewünschte
Größe des Bildausschnittes erreicht haben. Nun kann es sein,
dass der Ausschnitt nicht exakt dort im Bild liegt, wo Sie es
möchten, dh. er müsste verschoben werden. Führen Sie den
Mauszeiger auf den klaren Bildteil und er wird zu einem Vierfachpfeil
(drei Bilder tiefer). Fassen Sie das Bild, indem Sie die linke
Maustaste drücken und gedrückt halten und schieben dann den
Ausschnitt dorthin, wo Sie möchten. Stimmt die Größe
jetzt nicht, verändern Sie sie, wie oben beschrieben.
Sie können auch Zoomfahrten durch das Bild erzeugen. Dazu sollten die Ausgangsbilder aber in der Größe schon mindestens 4MB groß sein. Je größer, desto umfangreicher können Sie im Bild zoomen: Klicken Sie auf den Reiter „Zoom“ und es öffnet sich folgendes Fenster:
Links findet sich das Startbild (Start point) und rechts das Endbild
(End point). Sie können eine Zoomfahrt vom linken in das rechte
Bild herstellen. Weiter können Sie festlegen, wie Sie durch das
Bild zoomen möchten. Links liegt das Startbild, rechts das
Zielbild. Wählen Sie links den Rahmen so, wie Sie starten
möchten. Am Beispiel wäre zunächst aus der
Straßenszene ein Ausschnitt gewählt, von dem aus auf die
Totale, also das ganze Bild (rechts), gezoomt (herausgezoomt) wird.
Natürlich können Sie auch aus der Totalen auf ein Detail im
Bild zoomen (hineinzoomen). Verfahren Sie zur Einstellung
folgendermaßen:
Fassen Sie mit der linken Maustaste an einen
der Anfasser an einer der vier Ecken (1) des klaren
Bildausschnitts. Schieben oder ziehen Sie den klaren
Bildausschnitt mit gedrückter Maustaste damit
größer oder kleiner. Möchten Sie den
Bildausschnitt an eine andere Stelle schieben, dann führen
Sie den Mauszeiger auf den Bildausschnitt. Er wird zu einem
gekreuzten Vierfachpfeil,
mit dem Sie dann den Bildausschnitt im Gesamtbild verschieben
können. Sie können auch auf einen anderen Ausschnitt im
zweiten Bild rechts schwenken: Suchen Sie dazu im rechten Bild, wie
beim Bild links, auch einen Ausschnitt. Sie können das Gesamtbild
auch verkleinern und dann das Bild langsam größer werden
lassen. Benutzen Sie dazu den Schieber (2 zwei Bilder höher) und
verkleinern Sie das Gesamtbild links damit.


Sie können das Mikrofon wählen oder auch einen kurzen Auszug aus einer CD (die Vertonung der Bilderschau, d.h. die Untermalung mit Musik (Hintergrundmusik), wird an einer anderen Stelle beschrieben!). Als nächstes nehmen Sie die Audioeinstellungen vor:

der Knopf wird blau:

Sie können den Schieber mit der linken Maustaste
(Taste festhalten) nach rechts (lauter) bzw. nach links (leiser)
verschieben. Verschieben Sie ihn zu weit nach rechts, sodass die
Aufnahme übersteuert wird, erscheint rechts neben dem grünen
Balken ein roter Balken. Schieben Sie den Regler dann soweit
zurück, bis der rote Balken verschwindet.
So lange Sie jetzt an dieser Stelle eine Information aufnehmen, wird
die Anzeigedauer des Bildes in der Timeline gedehnt (wenn die
Tonaufnahme länger als die Bildanzeigedauer ist), das Bild wird
dann so lange, wie die Tonaufnahme läuft, gezeigt:
Direkt unter dem Bild wird die
Audioaufnahme durch einen waagerechten grünen Balken angezeigt und
Sie können die Dehnung der Bildanzeigedauer erkennen, die
über dem Bild als Zeit angezeigt wird. Ganz links am Rand dieses
Hauptfensters finden Sie auch das Mikrofonsymbol dieser Zeile.
Sie können an dieser Stelle auch eine bereits auf dem Rechner
vorliegenden Audiodatei einfügen:
Im unteren Teil des Fensters machen Sie mit
der Maus ein Häkchen vor „Load narration file“. Der
Windowsexplorer öffnet sich und navigieren Sie zu der Audiodatei.
Klicken Sie auf „Öffnen“ und Photostage nimmt die
Datei auf. Sie können auch direkt auf den Button
„Browse“ klicken. Der Rest geht wie oben beschrieben. Eine
so ausgewählte Datei zeigt sich in der Timeline, in der
Mikrofonzeile rot, wie folgt:
Der Dateiname wird unten angezeigt
und Sie sehen, dass die Dauer dieser Datei sich jetzt im Gegensatz zu
der Mikrofonaufnahme über die Anzeigedauer von mehreren Bildern
erstreckt, nämlich soweit, wie die Audiodatei in Sekunden dauert:
Sie können diese Datei, wie im
Übrigen auch die Hintergrundmusik, auch dadurch löschen, dass
Sie in der Timeline auf diese Datei einen Rechtsklick machen und dann
im Kontextmenü „Remove Narration“ bzw. „Remove
sound track“ klicken.
Sie möchten auf die also oben beschriebenen Möglichkeiten bei
jedem Bild Ihrer Bilderschau Einfluss nehmen, dann müssen Sie
nicht jedes Mal ins Hauptfenster zurückgehen. Im linken Teil des
Fensters können Sie auf einfache Art auf andere Bilder zur
Bearbeitung zugreifen:
Klicken Sie für das nächste Bild
auf den Button rechts vom Vorschaubild, für das vorherige auf den
Button links vom Vorschaubild. Sie müssen dann allerdings für
jedes Bild das aufspringende Fenster, indem Sie gefragt werden, ob Sie
die Veränderungen an dem Bild speichern wollen, mit
„Ja“ beantworten.
Wenn Sie mit den Bildeinstellungen fertig sind, klicken Sie auf
„Apply“ bzw. auf „Close“. Je nach dem,
auf welchem Reiter Sie sich befanden, ist „Apply“
ausgegraut oder nicht, wenn nicht klicken Sie zunächst darauf, um
die vorgenommenen Einstellungen zu übernehmen.
Sie haben jetzt Ihre einzelnen Bilder nach Ihren Wünschen
angepasst und können als nächstes Ihre Bilderschau mit Musik
untermalen. Im Hauptfenster klicken Sie dazu ganz oben in der
Symbolleiste auf „Set sound track“:
Der Windowsexplorer erscheint. Navigieren Sie zu der Musikdatei, die als Hintergrundmusik laufen soll. Wählen Sie dazu ein Musikstück, was ungefähr in der Länge der Dauer der Bilderschau entspricht. Wie lange die dauert können Sie aus der Timeline ablesen. Wählen Sie die gewünschte Musikdatei und klicken auf „OK“. Unter der Timeline bzw. unter der Spur für die Mikrofonaufnahme erscheint jetzt die geöffnete Audiodatei.
Ist Ihre Musikdatei viel zu lang, sollten Sie sie vorher mit einem
geeigneten Soundeditor auf die nötige Länge schneiden. Das
geht z.B. mit Audacity
(http://www.audacity.de/)
oder mit einem Tool des Photostageherstellers (Sie erreichen die
Herstellerinternetseite, wenn Sie in der Symbolleiste ganz rechts oben
auf Toolbox klicken).
Als nächstes können Sie noch einige Einstellungen vornehmen,
die Sie über der Timeline finden:
1. n das schmale Fenster hinter „Caption“ können Sie direkt einen Text eingeben, der dann im Bild erscheinen wird. Wenn Ihnen die Schriftgröße, - farbe usw. nicht gefallen, müssen Sie den Text weiter formatieren. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche „More…“ rechts daneben und das bereits oben beschriebene Fenster zur Texteingabe erscheint.
2. Klicken Sie auf das kleine Dreieck rechts neben dem Fenster hinter dem Begriff „Effect“ und ein kleines Auswahlfenster öffnet sich:
Hier können Sie Überblendeffekte wählen. Wählen Sie
„None“ und es gibt keinerlei Überblendung, d.h. es
gibt einen sog. harten Schnitt beim Übergang zwischen zwei
Bildern. Wählen Sie „Fade“: das alte Bild wird langsam
dunkler und schließlich gewinnt das nächste Bild langsam an
Helligkeit. Wählen Sie „ Cross Fade“ und in dem
Maße, wie das vorige Bild dunkler wird, wird das nächste
Bild heller. Sie können Ihre Bilderschau auch testen:
Fassen Sie mit der linken Maustaste den
kleinen Schieber (1), halten die Maustaste gedrückt und schieben
ihn vor einen Bildwechsel. Klicken Sie anschließend auf die
Schaltfläche „2“ und die Bilderschau startet an der
Schieberstelle. Sie sehen dann, wie der Überblendeffekt wirkt und
können ggf. einen anderen wählen. Die Taste
„>“ lässt den Schieber an den Anfang des gerade
gewählten Bildes springen und spielt dann im Vorschauhauptfenster
Ihre Bilderschau von der Stelle an ab. Die Taste“ >“|:
Der Schieber springt sofort an das Ende des ausgewählten Bildes.
Die Taste „>>|: Der Schieber springt an das Ende Ihrer
Bilderschau. Die Taste „|<“: Der Schieber springt an den
Anfang des gerade gewählten Bildes. Die Taste
„|<<“: Der Schieber springt an den Anfang Ihrer
Bilderschau.
In das Feld rechts neben dem Effektfeld steht die Dauer der
Überblendung. Standardmäßig steht dort
„2000“, wählen Sie einen kleineren Wert für eine
kürzere Überblendung bzw. umgekehrt für eine
längere Überblendung. Sie können dazu die kleinen
Dreiecke rechts neben dem Fenster verwenden, das obere Dreieck für
längere Überblendungen, das untere für kürzere. Sie
können aber auch mit der Maus über den Wert
„2000“ fahren, sodass er blau hinterlegt ist und geben dann
mit der Tastatur einen anderen Wert ein. Denken Sie aber daran, dass
dieser Wert den Wert der Anzeigedauer des Bildes deutlich
unterschreiten muss.
mit „length“ stellen Sie die Dauer ein, die das Bild auf
dem Bildschirm angezeigt wird. Die Einstellung nehmen Sie genauso vor,
wie gerade eben für die Effektdauer beschrieben. Sie können
Das auch anders machen. Das Bild, das länger (kürzer) gezeigt
werden soll wird direkt in der Timeline durch einen Klick darauf
markiert (grüner Rahmen). Fassen Sie jetzt mit der Maus genau auf
den rechten Rand des markierten Bildes (der Mauszeiger wird zu einem
waagerecht liegenden Doppelpfeil) und ziehen Sie den Bildrand nach
rechts (längere Anzeigedauer) bzw. schieben ihn nach links
(kürzere Anzeigedauer). Haben Sie allerdings eine Narrate-Datei
eingegeben, dann können Sie über die Länge dieser
Narrate-Datei nicht mehr die Anzeigedauer einzelner Bilder
verändern. Der Eingriff funktioniert aber, wenn eine
Hintergrundmusik-Datei unter der Mikrofonline liegt. (siehe auch weiter
unten).
Die Schaltfläche „Narrate“, „Zoom“,
„Crop“ und „Color Manager“ sind bereits weiter
oben beschrieben.
Hier können Sie jetzt einstellen, wie Ihre
Bilderschau erstellt werden soll:
Sie können wählen. Bilderschau -
1. auf einem Windows PC
2. für einen DVD-Player zum Abspielen auf einem Fernseher
3. zum Brennen auf eine CD, um sie später auf einem PC abzuspielen
4. auf einem Pocket-PC , einer PSP oder anderen tragbaren Geräten
5. auf einem Mac
6. auf einem Handy und
7. auf einem anderen Datenträger als Daten-Disc zur Verwendung auf einem PC
Hier soll jetzt nur die 2. Option, Erstellung einer Bilderschau für einen DVD-Player, zum Betrachten auf einem Fernseher, beschrieben werden. Klicken Sie also auf das DVD-Symbol (2) und es werden im Gesamtfenster einige Einstellungen verändert:
Unter „What do you want to name your disc“ können Sie
Ihrer Bilderschau einen Namen geben, der später auch auf dem
Fernsehschirm zu sehen sein wird. Klicken Sie in das Feld, ziehen Sie
die Maus von rechts nach links, sodass der dort stehende Text blau
unterlegt ist und schreiben Sie Ihren Text hinein; hier: Urlaub Sommer
2008. Darunter wählen Sie die in Deutschland gültige
Fernsehnorm „PAL“ indem Sie davor einen Klick in den Kreis
machen, sodass dort ein Punkt steht. Überprüfen Sie noch, ob
der Brenner auch wirklich richtig ermittelt wurde. Das können Sie
im Arbeitsplatz finden (hier wurde der Brenner E:\ Toshiba …
gefunden. Ist nicht der richtige Brenner gefunden, dann klicken Sie auf
das kleine Dreieck rechts neben dem schmalen Fenster unter
„Burner“ und suchen Sie dort Ihren Brenner. Sie können
noch weitere Einstellungen vornehmen, wenn Sie auf „Bitrate
Settings“ klicken. Ein neues Fenster öffnet sich:
Für die Bildwiedergabe sollten Sie in
der Regel oben im Fenster die Option „Calculate bitrate
automatically … so belassen. Sie können aber die
Audioqualität verbessern, sofern Ihr eingefügtes
Audiomaterial von guter Qualität ist. Die Audiodatei wird als MP3
gespeichert und zwar standardmäßig mit 128 kbits, was keine
gute Qualität darstellt. Klicken Sie auf das kleine Dreieck rechts
neben der „128“ und ein Auswahlmenü öffnet sich:

Sie können gut erkennen, dass das Bild
jetzt eine längere Zeit in der Timeline steht, anstatt vorher ca.
6 Sekunden jetzt ca. 11 Sekunden. Achtung! Haben Sie vorher einen Text
zu Ihrem Bild gesprochen und verlängern die Bildanzeige über
die vorher eingestellte Zeitdauer, dann wird der Text nicht
während der gesamten Zeitdauer vorgelesen, was Sie ganz gut an
folgendem Bild erkennen können:


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