Setzen Sie in
das Kästchen vor „Schärfen/Glätten“ ein
Häkchen und es wird eine automatische Schärfung
vorgenommen, die aber nicht immer überzeugen muss:
Sie
können zur Schärfung auch weitere
Feineinstellungen vornehmen:
Klicken Sie für diesen Bereich ganz unten in der
Werkzeugleiste auf das kleine Dreieck rechts neben dem Begriff
“Schärfen/glätten“. Ein neues
Fenster öffnet sich:
Sie erkennen es wird nach dem Prinzip des Unscharfmaskierens
vorgegangen, was für das Schärfen der beste Weg ist.
Sie können hier individuelle Werte einstellen –
experimentieren Sie. Der Radius sollte in der Regel klein sein, aber
das hängt auch vom Motiv ab. Im Vorschaubild können
Sie die direkten Veränderungen sofort sehen. Zum Vergleich
etwas übertriebene Einstellungen, aber Sie können am
Bildausschnitt gut erkennen, was sich verändert (Achten Sie
auf die Einsteller links neben dem Vorschaubild). 1. Bild normal, 2.
Bild geschärft:
Wenn die Ergebnisse zu harte Kanten zeigen, können Sie mit dem
Schieberegler „Glätten“ oben über
dem Vorschaubild das Bild etwas weicher zeichnen –
vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Bild darüber:
Sind Sie mit dem Ergebnis zufrieden, klicken Sie auf „Anwenden“,
wenn nicht auf „Schließen“. Gehen Sie in
der Befehlszeile auf „Optionen“ und klicken dann
auf „Gradationsanpassung“,
dann erscheint links in der Werkzeugleiste ganz unten ein weiterer Regler „Gradation-Anpassung“
Sie können mit diesem Schieber das Bild „härter“ oder „weicher“ gestalten. Härter:
Weicher:
Horizonte grade rücken:
Sie können mit JPGIlluminator auch schief fotografierte Bilder,
also mit schiefen Horizonten, grade rücken: Gehen Sie in der Befehlsleiste auf
„Bild“ und dann im sich öffnenden Menü auf
„ausrichten…“. Ein neues Fenster öffnet sich, indem über das grade zu
rückende Bild ein Gitter gelegt ist. Sie können am Beispiel deutlich sehen, dass der Horizont schief ist:
Zur Korrektur fassen Sie jetzt mit der Maus in das Gitter und verschieben das Gitter
soweit, dass eine Gitterlinie parallel zum Horizont liegt oder benutzen Sie rechts den Schieber „Gitter drehen“:
Klicken Sie dann im Werkzeugbereich links auf „Bild
ausrichten“. Nach einer kurzen Berechnungszeit ist das Bild grade gedreht:
Um keinsichtbar gedrehtes Bild vor sich zu haben, können Sie vor der
Berechnung noch in der Werkzeugleiste links ein Häkchen vor
„automatisch beschneiden“ machen. Bedenken Sie,dass das Bild dann ringsherum beschnitten wird.
„Stürzende“
Linien korrigieren:
Zunächst sehen Sie das Ausgangsfoto (es ist außerdem schief):
Bei diesem Fotowurde die Optik der Kamera schräg nach oben gerichtet, mit der
Folge, dass die Pfeiler sich nach oben verjüngen. Es handelt
sich dabei nicht etwa um Fehler billiger Objektive. Auch unser Auge
sieht so, bloß unser Gehirn korrigiert diese „Fehler“ und wir bemerken sie nur nicht, erst ein
Foto macht das deutlich, es sei denn wir beobachten das ganz bewusst. Gehen Sie in
der Befehlszeile auf „Bild“ und dann im sich öffnenden Menü auf
„ausrichten…“, es öffnet sich das „Ausrichtenfenster“ mit einem über das Bild gelegtem Gitter:
Betrachten
Sie jetzt die Werkzeugleiste links im Fenster: Nehmen Sie jetzt mit der linken
Maustaste den Schieber „links 0,0°“ und schieben Sie ihn soweit, dass die Gitterlinien links im Bild
möglichst (in diesem Fall) parallel zu den Kirchenpfeilern verlaufen. Es ist möglich, wie bei diesem Beispiel, dass die
Korrekturmöglichkeiten nicht ganz ausreichen, aber eine Verbesserung gibt es allemal. Sie
können sehen, dass der linke Schieber bis zum rechten Anschla
g geschoben wurde (was in diesem Beispiel noch nicht ausreicht) und die Gitterlinien links im Bild nach oben verzerrt sind.
Machen Sie analog dasselbe für die rechte Seite und klicken dann auf
„Bild ausrichten“. Wenn Sie noch die Option „automatisch beschneiden“ gewählt haben,
wird das Bild, was ja durch diesen Prozess oben gestaucht wird rechtwinklig zu geschnitten, wobei natürlich unten etwas vom
Bild abgeschnitten wird. Das Ergebnis ist aber allemal besser als das Ausgangsbild (hier auch gleich grade gerückt):
Wenn Ihnen diese Korrektur nicht ausreicht, dann verwenden Sie das Programm
„ShiftN“, aber eine Garantie, dass das mehr korrigieren kann, gibt es nicht. Die Anleitung dazu finden Sie
hier.
Es kann vorkommen, dass die Fehler nur im unteren bzw. im oberen Bildbereich
vorkommen oder aus bestimmten Gründen nur dort behoben werden sollen. Um das zu erreichen können Sie die Schieber
„oben“ bzw. „unten“ verwenden. Es wird dann das bild entsprechend nur oben bzw. unten entzerrt.
Bilder verkleinern:
Sie können das Bild auch verkleinern, wenn es z.B. im Web veröffentlicht werden soll: Klicken Sie in
der Befehlsleiste auf Bild und dann auf „verkleinern…“, ein neues Fenster öffnet sich:
Geben Sie in die Fenster links Ihre neuen Werte ein oder mindestens in ein Fenster.
Die berechnete Verkleinerung berücksichtigt das Seitenverhältnis und behält es bei. Sie
können auch auf das kleine Dreieck rechts neben der Zahl von „lange Seite“ klicken und eine vorgegebene
Größe auswählen. Da das neu berechnete und jetzt kleinere Bild weniger Pixel hat, wird es auch unschärfer
und verliert an Qualität (was Sie an diesen Bildern ganz gut sehen können, denn manchmal sind die im Original gut
erkennbaren Veränderungen hier mit diesen verkleinerten Bildern nicht so überzeugend). Sie müssen das Bild u.U. neu schärfen.
Das sich öffnende Menü unter dem Eintrag „Bild“ in der Befehlszeile gibt auch noch andere
Maßnahmen her, wie z.B. „90 Grad links drehen“, „vertikalspiegeln“ usw.
Bilder beschneiden:
Sie können das Bild auch beschneiden,
wenn Sie nur einen Ausschnitt haben möchten: Führen
Sie die Maus auf das Bild, sie wird zu einem Kreuz. Ziehen Sie jetzt
ein Viereck in das Bild, das genau den Ausschnitt umfasst, den Sie
haben möchten. Es öffnet sich sofort ein neues Fenster:
Gefällt Ihnen der Ausschnitt noch nicht wirklich, dann führen Sie den
Mauszeiger an den neuen Bildrand, er wird zu einem Doppelpfeil und Sie können diesen Bildrand noch verschieben:
Anschließend können Sie noch unter „Seitenverhältnis“, ein vorgegebenes
Seitenverhältnis einstellen, indem Sie auf das kleine Dreieck rechts neben dem langen schmalen Fenster klicken, oder Sie lassen es
unter „frei“, dann bleibt die ausgewählte Fläche so, wie Sie es eingestellt hatten.
Wenn Sie schließlich fertig sind, vergessen Sie nicht Ihr Ergebnis unter „Datei
– Speichern unter“ abzuspeichern. Möchten Sie das nächste Bild genauso bearbeiten, dann laden Sie es wie
gehabt und klicken ganz oben in der Werkzeugleiste auf „wie letztes Bild“. Alle
Parameter, die Sie auf das erste Bild angewandt haben, werden jetzt auf das nächste Bild auch angewandt.