Mit diesem Programm
können Sie gezielt die Lichter und Schatten eines Fotos
beeinflussen aber JPGIlluminator kann noch mehr.
Häufig kommt es
bei Digitalfotos vor, dass der Kontrastumfang des Bildes einfach zu
hoch ist und die Kamera dann das Bild nicht mehr ausgeglichen aufnehmen
kann. Entweder stimmen dann die Schattenpartien und die hellen Partien
(Lichter) sind nicht mehr durchgezeichnet, oder umgekehrt in den hellen
Partien stimmt alles und die dunklen Bereiche (Schatten) sind viel zu
dunkel.
Eine Möglichkeit dem zu begegnen wäre es,
wenn man etwa mit Photomatix zwei unterschiedlich belichtete Bilder
übereinander legen und die zu einem zusammenrechnen
lässt (eine Anleitung dazu finden Sie hier).
Ein neues Programm
(JPGIlluminator – Freeware) kann das auch mit einzelnen
Bildern. Voraussetzung ist allerdings, dass in den Lichtern, sowohl als auch in
den Schatten noch ein wenig Durchzeichnung vorkommt – was
allerdings auch für Photomatix gilt.
JPGIlluminator finden Sie hier:
http://www.fotofreeware.de/jpgilluminator.php
oder direkt beim Hersteller:
http://www.digicamfotos.de/index3.htm?http://forum.penum.de/showthread.php?id=44272
Anmerkung: Leider können die hier gezeigten Bilder die Arbeitsweise des
Programms nicht immer überzeugend demonstrieren, was an der
Verkleinerung und Kompression der Fotos liegt.
Laden Sie sich das Programm herunter und entpacken Sie es. Um es auf einem anderen Rechner
zu benutzen, kopieren Sie es einfach auf den anderen Rechner und
klicken Sie dann auf die Datei „jpgLlluminator“, es
startet dann. Suchen Sie ein Bild, indem Sie auf „Datei –
Öffnen“ klicken und dann im Explorer ein Bild auswählen.
Sie sehen das gestartete Programm mit einem geladenen Foto, das in seinen Schatten
zu dunkel ist, aber noch eine Durchzeichnung besitzt. Betrachten Sie die Werkzeugleiste:
Schatten und Lichter bearbeiten:
Sie finden in der Mitte den Schieber für die „Schatten“.
Fassen Sie ihn mit der linken Maustaste an und verschieben Sie ihn soweit, bis Ihnen das Bild gefällt.
Das Ergebnis könnte in diesem Falle wie folgt aussehen:
Wenn Sie feststellen,
dass das korrigierte Bild kein richtiges tiefes schwarz mehr hat, dann
können Sie den Regler „Schwarzpunkt“ mit der Maustaste
anfassen und so weit verschieben, bis Ihnen das Bild gefällt.
Analog können Sie mit den Lichtern
und den Mitten verfahren. Allerdings sind die
Ergebnisse bei den Lichtern nicht so überzeugend wie bei den
Schatten, oder sehen Sie das Ergebnis selbst. Hier links der
Ausgangshimmel und der in den Lichtern korrigierte Himmel danach. Im
dritten Bild wurde im mittleren Bereich der Werkzeugleiste ein
Häkchen vor „Nur Helligkeit beeinflussen gemacht:
Mit der Beeinflussung sowohl der Schatten, als auch der Lichter, sieht das Ergebnis dann ganz passabel aus:
Sie können die Ergebnisse noch feiner anpassen - rechts neben dem Begriff
„Schatten“ finden Sie einen nach rechts weisenden Pfeil, klicken Sie darauf und
es öffnet sich folgendes Fenster:
Sie können mit diesen Reglern weitere Feineinstellungen vornehmen.
Experimentieren Sie damit, die etwas flauen Farben können Sie
schon an dieser Stelle mit dem Regler „Sättigung“ verändern,
oder sie benutzen den Regler „Sättigung“ unten in der linken
Werkzeugleiste durch Verschieben (hier etwas übertrieben). Sie können auch
den Schwarzpunkt (unterer Schieber) neu setzen. Im folgenden Beispiel wurde aber nur die
Farbsättigung heraufgesetzt:
Sie können auch die Pipette rechts neben dem Begriff „Schwellwert“
im oberen Extramenü benutzen. Klicken Sie darauf und
anschließend in einen hellen Bereich, z.B. in die hellen Wolken.
Kontrast anheben:
Sie können auch weitere Bildmanipulation vornehmen, wie z.B. Kontrast erhöhen.
Betrachten Sie die Werkzeugleiste links und klicken Sie auf den Reiter „Kontrast“
in der Mitte: In der Werkzeugleiste verändert sich daraufhin der mittlere Bereich und sieht dann so aus:
Experimentieren Sie mit den Reglern so lange herum, bis Ihnen das Ergebnis gefällt.
Im folgenden Bild wurde zur Demonstration der Kontrastregler eigentlich zu weit nach rechts verschoben.
Sie sehen, dass jetzt die vorher eingestellten Schatten nicht mehr stimmen:
Um das zu korrigieren, müssen Sie jetzt im unteren Bereich des
„Kontrastfensters“ den Regler „Kontrastausgleich“ auch nach rechts schieben:
Eventuelle Helligkeitsfehler können Sie jetzt angehen, indem Sie unter
dem Regler „Kontrastausgleich“ ein Häkchen vor
„nur Helligkeit anpassen“
machen. Sind die Ergebnisse noch nicht zufrieden stellend, wechseln Sie
in der Mitte der Werkzeugleiste auf den Reiter „Spektrum“:
Experimentieren Sie dort mit den Reglern.
Farbstiche beseitigen:
Gehen Sie im unteren Bereich der Werkzeugleiste auf das Feld
„Farbkorrektur“: Zunächst
können Sie einen Weißabgleich vornehmen: Klicken Sie
dazu auf die Pipette hinter dem Begriff „Farbkorrektur“
und suchen Sie im Bild einen weißen Bereich und klicken darauf.
Wenn dieser Bereich im Bild nicht wirklich weiß dargestellt wurde,
wird das jetzt angepasst – aber Vorsicht, wählen Sie
hier wirklich nur Bereiche, die Sie als Weiß kennen, weil Sie sich
sonst Farbstiche einhandeln. Hat das Foto
sowieso Farbstiche, dann können Sie die jetzt herausrechnen
lassen, indem Sie den Regler der Farbe, die den Farbstich verursacht,
verschieben. Beispiel eines Bildes mit einem Rotstich:
und die Korrektur, achten Sie auf den roten Regler:
Jetzt ist die Farbsättigung allerdings nicht hoch, was Sie ändern
können, indem Sie den Regler „Sättigung“ unten in
diesem Teil der Werkzeugleiste nach rechts zu einer
Sättigungserhöhung verschieben (achten Sie auf den Regler im folgenden Bild):
Eine schnelle, manchmal ausreichende Korrektur bietet sich auch, wenn Sie oben in der
Werkzeugleiste in den unteren Teil des kleinen Histogramms klicken (roter Pfeil): und das Ergebnis sieht so aus:
Der Rotstich ist in diesem Fall weg, aber es fehlt der blaue Himmel. Klicken Sie neben dem
Histogramm auf „Orig“, dann sehen Sie solange, wie Sie
darauf drücken das Ausgangsbild und dann kann man die Korrektur
gut ermitteln. Erhöhen Sie die Farbsättigung.