Das Original, unter erschwerten Bedingungen im Innenraum ohne Blitz aufgenommen.
Das
korrigierte Bild.
Bild
nach der automatischen Korrektur (das Histogramm erreicht jetzt die
linke Seite!)
Das
Histogramm des bearbeiteten Bildes; es ist gut zu sehen, dass es
gespreizt wurde. So zeigt sich ein Histogramm, nachdem das Bearbeitete
Bild erneut geöffnet wurde.
Nachtrag:
SmartCurve weitere Funktionen:
Schaltfläche "Auto": klicken Sie hierauf und Ihr Foto wird automatisch verbessert einschließlich der Beseitigung von Farbstichen, Ausgangsbild:
Autoverbessertes Original:
Beachten Sie die Veränderungen in der Gradationskurve und im Histogramm unten:
Gefällt Ihnen die Verbesserung nicht, klicken Sie einfach auf
„Rücksetzen“. Machen Sie einen erneuten
Versuch, indem Sie die Umschalttaste gedrückt halten und dann
auf „Auto“ klicken, die Umschalttaste
gedrückt halten und dann auf „Auto“ klicken,
Beachten Sie die Gradationskurve und das Histogramm im Gegensatz zur automatischen Verbesserung vorher:
Nur eine Farbstichverbesserung erzielen Sie, indem Sie auf die mittlere
Pipette klicken, dann das Kreuz, in das sich der Mauszeiger verwandelt hat, auf eine möglichst neutrale graue
Beachten Sie auch hier die Veränderung in der Gradationskurve und im Histogramm.
Sie können sich kritische Bildbereiche (-farben) anzeigen lassen:
Machen Sie ein Häkchen jeweils vor „Tiefen“ und „Lichter“. Die
kritischen Bereiche werden dann im Bild angezeigt: Kritische Tiefen in
Gelb und kritische Lichter in Blau, das bedeutet, dass diese Bereiche
nur noch schwarz bzw. weiß sind und nicht mehr durchgezeichnet werden:
So haben Sie bessere Beurteilungsmöglichkeiten, an welcher Stelle
Sie verbessern müssen, oder auch nicht. In diesem Beispiel sind die kritischen Punkte unerheblich.
Sie möchten eine Farbe besonders hervorheben, in diesem Falle das Blau des Himmels:
Beachten Sie wieder die Gradationskurve. Und jetzt noch das Grün verstärken, Beachten Sie wieder die Gradationskurve:
Wenn Sie zwischendurch noch mal die Originalversion Ihres Bildes in der
Vorschau sehen möchten, dann klicken Sie einfach mit der
rechten Maustaste in das Vorschaubild.
Diese Lücken entstehen dadurch, dass durch die Verbesserung die
Farben verändert wurden und dabei das Histogramm gedehnt bzw.
gestaucht wurde und dann automatisch auf die gesamte Länge von
links nach rechts umgerechnet wurde. Durch 2 x Linksklick erhalten Sie
wieder ein normales Histogramm, das aber nicht die „wirkliche“ Wahrheit darstellt:
Sie sehen, es ist eigentlich identisch mit dem Histogramm
dadrüber, nur die Lücken sind aufgefüllt.
Meist ist es bei Bildern einer Serie so, dass alle Bilder die gleichen
Probleme haben, also im gleichen Maße verändert
werden müssen. Sie können dann einmal mit SmartCurve
ein Bild verbessern und die Einstellung speichern: Klicken Sie nach
erfolgter Verbesserung auf „Speichern“ und legen
die Speicherdatei „Batch.acv“ in einem Ordner, am
besten dem, aus dem die Bilder stammen ab. Sie können der
Datei auch einen Namen geben, z.B. Urlaub Sommer 2008. Speichern Sie
sie. Öffnen Sie das nächste Bild, das Sie genauso
manipulieren möchten und öffnen Sie SmartCurve.
Klicken Sie auf „Laden“ und navigieren Sie zu der
vorher abgelegten Datei „Batch. Acv“. Klicken Sie
darauf und SmartCurve übernimmt diese Einstellung und
verändert das gerade geöffnete Bild mit den Daten,
die dort gespeichert waren, also die, die Sie bei dem Bild vorher angewandt hatten.
Man kann in IrfanView sog. Plugins installieren, mit denen man IrfanView professionell erweitern kann. SmartCurve ist so ein Beispiel, Sie finden es unter:
http://free.pages.at/easyfilter/smartcurve.html#Download
Aktuell (Anfang, August 08, das Programm findet sich nicht mehr auf der Herstellerseite, aber hier ist es noch zu finden:
http://download.softwareload.de/dlfree/50098/874fe57f3c6cd6d7e99475e588b81fa8.
Sie müssen nach dem Download die Datei mit einem "Entpacker" wie
z.B. Winzip in einen beliebigen Ordner entpacken (entzippen). Kopieren
Sie die 4 gewonnenen Dateien, navigieren Sie in das
Installationsverzeichnis von IrfanView und dort in den Ordner Plugins
(Normalerweise werden die Programme wie z.B. IrfanView in Windows im
Laufwerk C und dort im Ordner "Programme"). Öffnen Sie diesen
Ordner und dann darin den Ordner "Adobe 8BF". Fügen Sie dann
in diesen Ordner die 4 Dateien ein und schließen Sie alle
Ordner. Starten Sie IrfanView und klicken Sie dort in der
Menüleiste auf Bild, dann auf Effekte und dort dann auf Adobe 8BF Filter ... .
es öffnet sich ein neues Fenster. Dort findet sich zunächst vermutlich kein Eintrag, auf jeden Fall aber noch
nicht SmartCurve. Klicken Sie im rechten Teil des Fensters auf "Add 8BF Filters":

Es öffnet sich ein neues Fenster:

Navigieren Sie dort zum Installationsordner von IrfanView, dann zum
Ordner Plugins und dann markieren Sie dort den Ordner Adobe 8BF (Sie
müssen dazu jeweils auf das kleine Pluszeichen vor dem Ordner
klicken). Klicken Sie auf OK und schließen Sie dann alle
Fenster. Gehen Sie in IrfanView wieder in der Menüleiste auf
Bild - Effekte - dann wieder auf Adobe 8BF Filter... .

Jetzt sehen Sie als einen Eintrag links "SmartCurve", klicken Sie darauf, sodass er markiert ist, also blau hinterlegt ist. Klicken Sie
dann auf "Start selected Filter". Es öffnet sich das SmartCurve - Hauptfenster. Es handelt sich bei SmartCurve um ein
außergewöhnlich mächtiges Plugin, welches IrfanView schon alleine zu einem vollwertigen Bildbearbeitungsprogramm macht:

Sie sehen jetzt Ihr geöffnetes Bild auf der linken Seite.
Haben Sie Änderungen mit den Werkzeugen vorgenommen, und
möchten Sie sie mit dem Original vergleichen, dann machen Sie
einen Rechtsklick in das Bild links. Ist Ihnen die Vorschau zu klein,
drücken Sie die "+" oder "-" - Taste der Tastatur, oder
verwenden Sie das "+" bzw. "-" Zeichen unten rechts vom
Vorschaubild. Rechts vom Vorschaubild finden Sie die Gradationskurve
und darunter das Histogramm. Ganz rechts finden sich die
Bearbeitungswerkzeuge.
Bearbeitungs-werkzeuge von SmartCurve









Mit dem mittleren Schalter bilden Sie eine runde Kurve:

Mit dem rechten Schalter können Sie die Kurve, wie mit einem Bleistift,
selbst zeichnen. Klicken Sie dazu auf diesen Schalter, führen Sie den
Mauszeiger auf das Diagrammfeld, klicken Sie links und führen den
Mauszeiger dorthin, wo Sie möchten. Sie müssen damit experimentieren.

darunter finden Sie eine Reihe mit Pipetten, die linke steht für
Schwarz, die Mittlere für Grau und die Rechte für Weiß. Sie können damit
die sog. Schwarz-, Grau- bzw. Weißpunkte setzen: Klicken Sie dazu z. B.
auf die linke (schwarze) Pipette, suchen Sie sodann im Bild einen Punkt
der Tiefschwarz ist, oder sein sollte und klicken Sie darauf. Das machen
Sie analog so auch für den "Weißpunkt". Der Graupunkt ist viel
schwieriger zu setzen, da in einem farbigen Bild ein mittleres Grau nur
schwer zu finden ist. Wenn Sie die Alt-Taste gedrückt halten können Sie
den Grauwert öfter an verschiedenen Stellen setzen. Gute Erfolge hat
man, wenn man zunächst versucht den (die) Grauwert (-e) zu setzen,
später kann man dann noch den Weiß-/Schwarzpunkt setzen. Gefällt einem
das Ergebnis nicht, kann man auf den Schalter "Rücksetzen" klicken.
Beispiele:
Hat Ihr Bild eine Farbstich, dann öffnen Sie oben unter
"Farbkanal" den Farbton, der den Stich hat und verfahren dann mit den
Pipetten ähnlich. Es kann sein, dass Sie einen
größeren Erfolg haben, wenn Sie die
Komplementärfarbe (Gegenfarbe) benutzen.
Der Schalter "Auto":
Mit einem Klick hierauf verbessert SmartCurve automatisch die
Farben. Dabei wird das Histogramm, das unter der Gradationskurve zu
sehen ist, soweit gespreizt, dass die Histogrammkurve rechts und links
an den Rand stoßen. Dabei werden die dunkelsten aber im
Originalbild nicht schwarzen Flächen zu Schwarz konvertiert
und umgekehrt die im Original nicht weißen, aber hellsten
Flächen zu Weiß konvertiert. beachten Sie dabei
auch, wie sich die Gradationskurve verändert. Am besten ist
es, wenn Sie sich ein flaues, falsch belichtetes Bild vornehmen und das
entsprechen bearbeiten. Beispiele:
Originalbild vor der automatischen Korrektur (Histogramm
erreicht nicht die linke Seite!)
Sie müssen ausprobieren, wie Sie den
größten Erfolg erlangen, ob durch manuelle
Korrektur, durch Setzen von Grau-, Schwarz- oder/und
Weißpunkten, oder durch die automatische Korrektur.
Der Schalter Speichern ermöglicht es Ihnen, die Kurven zu
besonders gelungenen Korrekturen zu speichern. Mit dem Schalter "Laden"
können Sie solch eine Korrekturkurve laden und auf ein anderes
Bild anwenden.
Unter Info gibt es eine kleine Gebrauchsanweisung.
Mit OK wird die Korrektur übernommen und auf das Original
angewendet.
Mit "Abbrechen" brechen Sie den gesamten Vorgang ab.
die Verbesserung wird jetzt etwas vorsichtiger vorgenommen:
Stelle im Bild führen und dann einen Klick dort machen:
Klicken Sie auf „Farbkanal“ und im sich
öffnenden Fenster auf „Blau 4“. Sie sehen
jetzt in der Gradationskurve nur noch die die Kurve für Blau.
Setzen Sie in der unteren Hälfte einige Punkte, indem Sie mit
der Maus genau dort auf die Kurve klicken. Sie verhindern dadurch, dass
sich die Kurve bei den folgenden Veränderungen auch in diesen
Bereichen verbiegt. Ziehen Sie sodann durch einen Klick im oberen
Bereich der Kurve diese nach oben, indem Sie die Maustaste
gedrückt halten und die Maus etwas nach oben schieben. Sie
sehen die Veränderung sofort im Bild. Experimentieren Sie an
dieser Stelle. Anschließend klicken Sie oben in den Bereich,
wo die Kurve die obere Begrenzungslinie erreicht hat und ziehen die
Kurve etwas wieder nach unten, damit der Effekt nicht zu dick
aufgetragen ist:
Stören Sie die Zwischenräume im Histogramm nach einer
Bearbeitung, dann können Sie die ausschalten. Klicken Sie dazu
einfach mehrmals mit einem Linksklick in das Histogramm: